Nord Vietnam Teil 2

Ha GiangCao Bang

Tag 588 – 602 (10.10.2020 – 25.10.2020)

Kilometer 18’276 – 18’626

Ich habe jetzt eine Karte, wo ihr meine gefahrene Strecke sehen könnt:

Travelmap
Nach zwei Wochen alleine sein, hatte sich Thao wieder mir angeschlossen. Das war eine schöne Überraschung, denn eigentlich dachte ich, wir würden uns nicht mehr wieder sehen. Zusammen würden wir eine der bekanntesten Regionen des Nordens befahren. Ha Giang.

Ich mochte es nicht so, die Straßen waren chaotisch, viele Autos und Busse waren hier unterwegs. Auch gab die Landschaft noch im Vergleich von den Wochen zuvor, nicht soviel her. Die Ha Giang Region ist vor allem für eine Schlucht bekannt, welche aber ihren Glanz verliert, wenn das rundherum eher Mäßig ist.

Ich finde Fotos werden Vietnam nicht immer gerecht. Denn ja sie sehen toll aus, aber entsprechen nur selten der Wahrheit. Hier ein schönes Reisfeld, da ein Strand oder hier eine Straße welche sich den Berg hoch schlängelt.
Was man aber nicht sieht, ist der elende Müll überall oder die überfüllten Straßen, hinter dem Foto Spot.


Hier mal ein kleiner Videoausschnitt wie sich Vietnam mehrheitlich anfühlt:

Ich bin ab 0:45 zu sehen. Und ab 1:15 renne ich zurück. ^^
Wir versuchten dem Verkehr so gut wie möglich auszuweichen, wurden ihn aber nur für ein paar Tage wirklich los. Erst als wir eine kleine Offroad Straße einschlugen und mit einer Fähre einen Fluss überquerten wurde es besser.
Campen war immer noch schwierig aber zu zweit ist es auch angenehmer mal ein Hotel zu nehme, schließlich zahlt man nur die Hälfte.

Fazit von der Ha Giang Region: Es gibt bessere Flecken im Norden, mit weniger Getümmel.

Bilder Bao Lac:

Als wir in Ba Lac ankamen, stießen wir auf Leo, welcher in die andere Richtung unterwegs war. Wir beschlossen eine kleine Expedition zusammen zu machen, denn in der Nähe gab es eine Straße mit vielen Kurven, welche ein schönes Bild ergeben würde. Auch sollte dort laut Hostelbesitzer ein guter Camp Spot sein. Die Räder konnten wir auf Passhöhe bei einem Cafe hineinstellen und für ein paar Dollar dort lassen.

Mit genug Essen und Trinken machten wir uns auf den Campplatz zu finden. Dieser gab es aber nicht. Nur eine verlassene Hütte fanden wir, da es schon Dunkel war entschlossen wir dort zu bleiben. Denn groß andere Optionen gab es nicht.

Ich hatte die Idee beim Fotospot eine Langzeitbelichtung von einem Fahrzeug zu machen. Das Licht in der Nacht würde eine schöne Schlange geben. So machte ich mich im Dunklen auf den Weg, um das Bild zu schießen, dies gelang mir auch. Nur leider horizontal, denn in der Nacht sah ich nicht das auch ein Vertikales Bild möglich gewesen wäre. Und somit auf dem Bild anstelle von 11 Kurven, ganze 14 Platz gehabt hätten. Ein alles entscheidender Unterschied. Thao war nicht so begeistert eine Nacht länger zu bleiben und nochmals eine 15 Minütige Wanderung zu machen, für das perfekte Bild zu bekommen. Ich konnte sie dann aber überreden. 🙂 Beim hinuntergehen platzierte ich mein Stativ und richtete die Kamera aus. Das Stativ würde ich hier oben verstecken, somit müsste ich die Form nicht anpassen und es würde leichter sein in der Nacht den gleichen Winkel zu finden.

Ob der Hund Thao mag

Der Mann im Cafe bot uns ein Zimmer für die Nacht an und wir kochten mit seiner Familie zusammen, so mussten wir nicht einmal ein Zelt aufstellen. Gute Sache. Auch das Foto gelang am Abend genau nach Vorstellung. Die Leute waren ganz angetan ihre Straße in einem anderen Licht zu sehen. Leo hatte uns an diesem Abend verlassen um zurück nach Bao Lac zufahren um von dort weiter Richtung
Westen zu gelangen.

Entscheide selbst, welches besser ist. 🙂

Nach zwei gemütlichen Tagen, ohne große Zwischenfälle fuhren wir in Cao Bang ein, wo sich unsere Wege wieder trennen würden.

Gleich Gesinnte.

Kuh und Büffel Markt.

Wer will Micha kaufen?

Am zweiten Tag trafen wir noch Brent. Wir hatten ein bisschen Mitleid mit ihm, denn wir waren gerade in einer Langen abfahrt, wo er nun hoch musste.

Wir runter, er hoch.

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