Istanbul

Istanbul (Türkei)

Was für eine Stadt. Auf der Karte sieht alles so nah aus, wenn ich aber dann nach der besten Route suche, steht da schonmal 10 – 15 Kilometer. Diese Kilometer sind aber nicht ohne, Strassen welche komplett verstopft sind und ständig geht es hoch und runter. Anstrengend, aber auch sehr lustig sich in einer solchen Stadt mit dem Fahrrad zu bewegen. Mittlerweile kenne ich mich sogar schon ein bisschen aus. Ich muss nicht mehr alle fünf Minuten auf meine Karten schauen, um gewisse Orte zu finden.

Auch das Fährensystem habe ich nun begriffen. Am ersten Tag war ich blindlings auf eine Fähre gestiegen und zehn Kilometer in die falsche Richtung gefahren. Das passiert mir nicht mehr. Es stört mich, dass es keine Möglichkeit gibt, ohne zu bezahlen von Europa nach Asien zu kommen. Die grossen Brücken sind alles Autobahnen und für Fahrräder verboten. Und in der Nacht fahren die Fähren nicht mehr und so gibt es nur noch die Busse welche über die Brücke fahren. Ein bisschen kompliziert, die ganze Sache.

Wenn man mal die grossen Hauptstrassen verlässt, präsentiert sich Istanbul mit vielen kleinen, bunten Häusern. Kleinen Kaffees und viele Einkaufsmöglichkeiten. Es gibt hier sogar noch viele Bäckereien, welche das Gebäck frisch vor Ort zubereiten. Für den Moment ist das Getummel ganz angenehm, ich könnte mir aber nicht vorstellen hier zu Leben. Für mich ist Zürich schon zu gross und da sind mir 100 Kilometer Stadt einfach ein bisschen zu lang.

Bei so einer grossen Stadt gibt es dafür aber viele Möglichkeiten sich tänzerisch zu bewegen. Auch unter der Woche bis spät in die Nacht. Ich habe einen Bluesabend im Internet gefunden, ohne genau zuwissen wie ich dort hinkomme und vorallem wieder zurückkommen werde, machte ich mich auf den Weg. Ein Hafen gefunden und noch geradeso auf eine Fähre gesprungen, hoffend sie würde mich nicht auf eine mehrstündige Kreuzfahrt gefangen halten, bin ich abends losgezogen. Da ich kein Plan habe, wie genau hier die Busse und co funktionierten, hatte ich mein Fahrrad mitgenommen. Ich fahre durch die schon dunklen Strassen, Licht und meine Leuchtwese sind dabei. Ich bin immernoch überrascht wie sicher ich mich hier auf den Strassen fühle. Es gab bis jetzt keine Situation wo ich das Gefühl hatte, es seien hier nur Irre unterwegs. So erreichte ich heil die Location. Noch nett nach einem sicheren Platz für mein Fahrrad gefragt, denn mehrere Stunden auf den Strassen lassen will ich es ja auch nicht und so konnte dann dieser Abend beginnen. Ein bisschen Angst hatte ich, denn der Eventbeschrieb war natürlich auf Türkisch und der Googleübersetzer spuckte so etwas wie: Türkischer Volkstanz aus. Nun was heisst schon „Angst“, ich befürchtete das mir dieser Abend vieleicht nicht gefallen würde und ich mich gerade für nichts einige Kilometer durch die Strassen gekämpft hatte.

Dem war aber nicht so, ein klassischer Bluesabend, mit wirklich schöner Musik. Einige Lieder waren so toll, sie befinden sich nun in meinem Spotify und sie werden sicher viel gehört in den nächsten Tagen. So viele offene Leute hier in Istanbul. Vorallem können hier alle Englisch und so verbrachte ich einen schönen Abend mit viel lachen und tanzen. Es ist immer wieder schön, mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen, denn wie schon in einem vorherigen Beitrag erwähnt, sieht man auf der Strasse meistens nur die älteren Leute. Die Zeit verfliegt schnell und der letzte Song wurde gespielt. Und jetzt stelle sich die Frage wie ich denn genau nach Asien zurück komme. Denn die Fähren fahren in der Nacht nicht mehr, in Taxis passt kein Fahrrad und wo jetzt genau diese Busse stopen wusste ich auch nicht. Da ich es sowieso einmal versuchen wollte über die verbotenen Brücken zu fahren war dies wohl die beste Gelegenheit es auszuprobieren. Es war sehr amüsant wie sich jeder Sorgen machte um mich. Das sei doch gefährlich usw. Die Sorgen nicht ganz verstehend, machte ich mich guter Dinge auf, diese Brücke zu überqueren. Es gab nur ein Schild welches darauf hinweisste, dass hier Fahrräder verboten sind. Jedoch war es tiefe Nacht und das Schild halb versteckt hinter einem Baum. Also kaum zu sehen, respektive von mir nicht gesehen worden 😉 Die Strasse fällt stark ab, bevor sie auf die Brücke geht und so konnte ich mit viel Geschwindigkeit an einem Kontollhäuschen vorbeisausen. Der Herr Polizist, welcher dort Wache hatte, war wohl nicht auf meine 03:00 Uhr Brückenüberquerung vorberitet. Viel zu spät rief er mir Irgendetwas auf Türkisch nach. So spät, dass man es vieleicht sogar überhören könnte? Es gab da keine Autos und so würde er mich sicher nicht aufhalten können. Fahren wir also weiter. Das war ja leicht. Ein kleinen Fehler hatte ich mir aber in meiner Brückenüberquerung geleistet, denn ich habe nicht daran gedacht, dass der Herr ja sicherlich ein Funk hatte und so wurde ich auf der anderen Seite von zwei Polizisten in Empfang genommen. Da ich ja nicht komplett vom Baum gefallen bin, hatte ich mir zwei Pläne überlegt. Erstens kein Wort verstehen oder zweitens überraschter Tourist. Da der jüngere der zwei aber englisch sprechen konnte, entschied ich mich für Plan zwei.

Ganz überrascht schaute ich ihn an und fragte was denn das Problem sei? Er erklärte mir, dass es verboten sei auf der Brücke zu fahren. Ja? Das wusste ich nicht. Ich habe niergends Verbotschilder gesehen. Ganz verstaunt war ich und ein bisschen nervös. Ich zeigte ihm meine Googlemapsnavigation, welche ja wirklich eindeutig mich hier über die Brücke führte. Zuerst wollten sie mich mitnehmen, aber ich beharte weiter darauf nur ein dummer unschuldiger Tourist zu sein. Ich zeigte die Fotos meiner Reise und langsam lösten sich die steinernen Minen auf. Natürlich lies ich mir noch erklären, wie man denn richtig über die Brücken kommen würde. Ich bin ja kein Unruhestifter oder so, um Himmelswillen nein! Ihr kennt mich ja auch nicht so. Oder? Aber nach zehn Minuten hervorragendes Schauspiel, drückten sie ein Auge zu und liesen mich fahren. Eine Buse, welche es für so eine Aktion normalerweise gibt, blieb aus. Ich musste schon ziemlich lachen über diese Situation. Werde aber mein Glück nicht ein zweites Mal herraussfordern.

Da mir die Problematik, den Fluss in der Nacht zu überqueren aber schon bekannt war, habe ich mich natürlich vorbereitet. Denn das Crossover Istanbul welches am Wochenende statt finden würde, war auch in Europa. So habe ich einige Leute am Bluesabend gefragt, ob sie denn einen schönen Platz für mich am Boden ihrer europäischen Wohnung haben. Damit ich nicht mehr zurück muss. Es ist schliesslich gefährlich in der Nacht weit Fahrrad zu fahren! Das scheint sogar wirklich funktioniert zu haben, ich werde es noch herrausfinden.

Nun muss ich aber auch noch das Iran-Visa organisieren. Dazu geht man einfach zum Iranischen Konsulat und beantragt es, mit einem aus dem Internet erstellten Forumlar. „Einfach“ ist so ne Sache. Als ich am Konsualt ankam öffnete mir ein unfreundlicher Mann. Meinen Pass hebend und Visa sagend, wollte ich eintritt in das Haus bekommen. Er schaute mich an und meinte nur ich soll morgen wieder kommen. Meinen Nachdruck, dass ich morgen abreise, ignorierte er und schloss wieder die Tür. Das ich morgen weiter fahren will, war nur eine Lüge, ich wollte aber nicht für nichts die zehn Kilomter gefahren sein. Aber schien wohl nicht zu helfen. Und so fuhr ich wieder zurück ohne ein Visa in der Hand zu haben. Am nächsten Tag um 14:00 Uhr, wie vom Mann befohlen, stand ich wieder vor der Tür. Mit mir hatten sich auf einige andere Reisende versammelt und ich hatte schon einige interessante Geschichten gehört, was für ein Chaos im Konsulat herschen sollte. Auf das schlimmste gefasst warten wir zusammen, bis dann fünf Minuten zu spät die Türe aufgeht. Die Einheimischen hatten mittlerweile angefangen nervös auf die Türe zu klopfen. Die Türe ging auf, der gleiche Herr stand im Eingang. Die Menge drängte auf ihn los und der Mann begann laut zu werden. Ich musste nicht Türkisch können, um zu verstehen dass ihn dieses Chaos und Gedränge nervte. Mit Mühe schloss er die Türe wieder vor sich und wir standen immernoch draussen, nicht wissend ob wir jemals reinkommen würden. „Wir“ sind verschiedene Reisende, welche sich die Zeit damit vertrieben hatten über unsere Erlebnise zu erzählen. Es wurde mir erzählt, dass es hier ein Nummernsystem gäbe, was ja ansich ganz normal ist und für Ordnung sorgt. Nur würde dieses Nummernsystem hier nicht funktionieren, wer einen Platz am Schalter ergattern kann, ist meistens am Zufall überlassen. Und es sei keine seltenheit hier mehrere Stunden zu verbingen. Meine optimistische Einstellung, dass die Sache nur einige Minuten brauchen würde, war ein bisschen getrübt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Im Raum angekommen, war es dann auch so. Ich denke die beste Idee ist möglichst überzeugt in den Schalterraum zu treten und schauen das sich nicht ständig Leute links und rechts vorbeidrängeln. Die Tickets gab es, die kleinen Kästchen über den Schaltern welche die Nummern anzeigen, wurden aber nicht vom Personal bedient.

Kleiner Funfact zwischendurch, da ich ja nun schon zwei Monate unterwegs bin und mittlerweile ein bisschen weiss was unnötiges Gepäck ist, welches ich mitschleppe, bin ich auf die Post gegangen. Mitdabei hatte ich ein 3.5 Kilo Sack mit vielen kleinen Dingen, welche ich teilweise nicht einmal benutzt hatte, oder einfach unnötig sind. Zum Beispiel eine Badehose und ganz viel Kleingeld, welches ich sicher niergends mehr umtauschen kann. Die Post hat auch ein Nummernsystem und da funktioniert alles perfekt. Die Post ist besser organisiert, als das Iranische Konsulat. Sollte mich das überraschen? Dieses Packet hat mich 161 Lira gekostet. Ein guter Preis, ich hatte mehr erwartet.

Die Schlange wurde kleiner und nach einiger Zeit stand ich am Schalter, man musste sich nach unten bücken um den Herrn anzuschauen, welcher hinter einer 1.5cm starken Plexiglasscheibe sass. In diesem Raum, gibt es wohl viele negative Emotionen, sonst würde diese Scheibe nicht so dick sein. Schnell erklärte ich ihm was ich denn wolle und einige Momente später gab er mir einen kleinen Zetel. Dieser war dafür um die Visakosten in der Bank zu bezahlen. Man muss nach der Beantragung, zur nächsten Bank gehen um dort die Kosten zu bezahlen. Die nehmen hier kein Geld. Das heisst schon nur für die Beantragung steht hier jeder zwei mal in der Schlange. Das Bank Nummersystem funktioniert übringens auch gut. Die Kosten bezahlt und zurück am Schalter, konnte ich dann endlich mein Pass abgeben und das Visum in drei Tagen abholen. Was dann auch ohne weitere Probleme funktioniert hatte. Nun kann ich also innert drei Monaten für 30 Tage in den Iran einreisen.

Das Istanbul so gross ist, hat aber auch Vorteile. Denn wenn man genug Zeit hat, findet man wohl alles was das Herz begehrt, sei es auch noch so speziel. Mich auf die Suche nach dem Spühlöl meiner Rolofnabenschaltung zu machen, war wohl mein speziellster Herzenswunsch in dieser Woche. Am Bluesabend hatte ich eine nette Türkin kennen gelernt, her name was Noe, Game of thrones, welche Fahrräder designt. Sie war die beste Adresse um herauszufinden, wo es denn hier die besten Fahrradläden gab. Im ersten angekommen und nach meinem Spühlöl fragend, hatte ich keinen Erfolg. Der Herr, von meiner Geschichte fasziniert, telefonierte aber einige Male und fand dann schliesslich einen Ort, wo es die benötigten Teile geben sollte. Ist ja nur 15 Kilometer weiter weg. Und so habe ich das Original Rolof-Spühlöl in Istanbul gefunden. Bei einem so wichtigen Teil, wie meiner Schaltung nicht auf Originalkomponenten zu setzten, wäre sicher nicht der richtige Ansatz. Und da es zwischen Istanbul bis Singapur diese Öle wohl nicht mehr geben wird, entschloss ich mich für 10’000 bis 11’000 abzusichern. Ich habe ja nun 3.5 Kilo abgespeckt, da darf schon ein paar Gramm mehr wieder dazukommen.

Meine Handykamera, meine einzige Kamera welche ich dabei habe, hat seit einigen Tagen eine Störung. Sie zuckt und die meisten Bilder werden dadurch verschwomen. Auch das wollte behoben werden, wer das Handyreperatursystem in der Schweiz kennt, weiss das ist ein Graus. Hier dauert das Ganze 60 Minuten und 45 Euro, danach ist alles wieder in Ordnung. Ich bin froh, denn obwohl ich mich nicht als Fotograph bezeichnen würde, wenn ich unterwegs bin. Habe ich trotzdem schon über 1000 Bilder gemach, in den letzten zwei Monaten. Durch meine Bildergalerie zu scrollen ist amüsant, es fühlt sich an als ob ich schon ein Jahr unterwegs wäre, da war mal viel Schnee und jetzt schreibe ich meinen Blog mit angenehmen 20 Grad.

Auch mein China Visum ist mittlerweile in Istanbul angekommen und konnte beim schweizerischen Konsulat abgeholt werden. Ich darf bis Anfangs Oktober für 90 Tage nach China reisen. So habe ich sicher genug Zeit und ein schwieriges Visa schon früh erledigt. Mittlerweile habe ich das Gefühl, ich bin weit genug weg von zu Hause, um auf meine Leistung stolz zu sein und Flagge zu zeigen. Und so habe ich im Schweizerischen Konsulat eine kleine Plastikfahne aufreiben können. Ich nehme an, das hier der einzige Ort in Istanbul ist, wo man eine Schweizerfahne herbekommt.

Und dann war da noch das Crossover Istanbul, ein internationales Swingtanzfestival. 20 Stunden Musik in drei Tagen. Mein Rhytmus ist nun komplett gestört, normalerweise um 06:00 das erste mal aufwachend, legte ich mich dieses Wochenende nicht vor 06:00 nieder zum Schlafen. Ich habe nun einen Jetlag. Hier gab es Etwas, wie ich es noch nie gesehen hatte, der grosse Raum war in der Hälfte geteilt. Links gestuhlt, rechts Tanzfläche. Hier gab es Tickets zum tanzen und Tickets zum zuhören und zusehen. Da waren tatsächlich Leute welche kontrollierten ob Personen tanzen dürfen oder nicht. Die Tänzer mussten wohl ein bisschen mehr bezahlen als die Zuhörer. Viele tolle Menschen habe ich getroffen, wenn ich wieder nach Istanbul komme, kann ich sicher fünf verschiedenen Orten ein Platz zum bleiben finden.

Und so vergeht der erste Abend und ich will mit Zulfıyya, meinem auf europäischer Seite wohender Host, nach Hause gehen. Gibt es eigentlich ein weibliches Wort für Host? Und ihr wisst ja schon meine Schwäche mit Namen und so nenne ich Zufıyya für die Einfachheit Suphia 🙂 Sie will ein Taxi nehmen für paar Kilometer, denn ein Fahrrad hat sie nicht und zu Fuss ist das auch ein bisschen weit. Meine Sorge war mehr, wie wir mein Fahrrad ins Taxi bekommen. Für solche Unterfangen ist es sehr praktisch eine Person zu haben welche die Landessprache spricht. Denn ohne grosse Mühe ist die Situation erklärt und mein Fahrrad zur hälfte im Kofferraum verstaut. Eine „sichere“ Art des Transport. Hat aber funktioniert. Nach einer nächtlichen Suppe, legten wir uns hin und schliefen in den Nachmittag hinein.

Wusstet ihr übrigens, das Türken ein Problem mit Fahrräder haben? Wie schon ein Tag zuvor wollte ich das Fahrrad durch das grosse Zenter nehmen, da es so einfacher war die Taxiplätze zu erreichen. Aber diesmal ohne Suphia, welche es auf Türkisch erklärt hatte. Man muss an einer Sicherheitsbarriere vorbei und dort beginnt dieses unnötige Drama. Ich weiss nicht genau was das Problem ist, aber es ist anscheinend nicht möglich ein Fahrrad durch ein Zenter, wie zum Beispiel das Wankdorf in Bern, zu schieben. Die funken da mit ihren Mirkos herum und machen grosse Augen. Ich habe mein Fahrrad in der Autoeinstellhalle abgeschlossen und es sind mir tatsächlich drei Leute nachgelaufen um mir zu erklären, dass dies nicht gehe und gefährlich sei. Gekonnt habe ich sie ignoriert und bin weggelaufen. Was wollten sie machen? Es wegnehmen? Ah geht ja nicht.. Ich hab es ja abgeschlossen. Wow! Das habe ich mir gar nicht überlegt. (Stell dir diesen Text mit ironisch genervter Stimme vor)

Die letzte Tanznacht war angebrochen, ich habe gemischte Gefühle über Istanbul. Die paar Menschen welche ich getroffen habe, werde ich vermissen die Stadt weniger. Ich freue mich auf mein Zelt irgendwo in der Natur ohne Lärm. Aber ich weiss auch das hier die letzte so offene Stadt sein wird für eine lange Zeit. Die Hauptparty war vorbei und wie es sich für ein grosses Festival gehört, gab es eine Afterparty mit Jazz und Blues. Ihm nachhinein, hätte man sich diese aber sparen können. Denn aus irgenwelchen Unstimmigkeiten, zu viel Alkohol und zu wenig Schlaf, hatten sich zwei zu prügeln begonnen. Die Stimmung war natürlich kaput und so verliessen wir die Szene und machten uns auf den Heimweg. Ein nicht gerrechter Abschluss für eine gute Zeit hier in Istanbul.

Thank you all for my time in Istanbul. It was aamaaziiing and breathtaking! 😉

Denn in einem Tag würde ich einen Buss Richtung Trabzon nehmen, um einige Kilometer zu springen. Denn mein Plan ist es den Pamir-Highway zu befahren, was am Besten zwischen Juli und August gemacht wird, weil sonst soll es dort viel Schnee geben. Und Schnee muss ich nicht mehr von Nahem sehen. Über die Lange Bussreise und meine erste Tagen zurück Unterwegs erzähle ich dir beim nächsten mal.

Einige Leute haben mich gefragt, ob es möglich sei mich ein bisschen zu unterstützen. Wenn jemand daran Interesse hat, sag ich natürlich nicht nein. Für das ihr eine Ahnung habt, was für Ausgaben ich denn habe, hier mal eine kleine Rechnung. Im Durchschnitt verbrauche ich um die 10 Euro pro Tag für Essen. Übernachten werde ich wohl nun nur noch im Zelt, Warmshower, Camping und selten in einem Hostel. Sonstige Ausgaben welche ich habe sind Visa-Organisationen, Reperaturen, Ersetzung und Neuanschafung von Material. Was bis jetzt die Kamera, meine Luftmatraze und die Tastatur war. Also lebt sich eigentlich ganz übersichtlich was die Finanzen anbelangt.

Micha Richard

CH23 0023 5235 6538 4340 R

UBS

Schreib mir doch eine Mail an michaistmalweitweg@gmail.com Dann kann ich mich auch bedanken. Schöne Zeit und bis dann.

Ein Kommentar zu „Istanbul

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  1. Das Wort “host” ist geschlechtsneutral, wenn du aber spezifizieren möchtest, dass es sich um eine Frau handelt, kannst du “hostess” verwenden 😉

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